Aus unseren Aktivitäten

Stammzellen-Projekt auch für die regionale Wirtschaft interessant

Das aktuelle Partnertreffen des Interreg-Projektes BONEBANK fand am 28. und 29. September in der IHK-Geschäftsstelle Schleswig statt. Die deutschen und dänischen Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft stimmten dabei ihre nächsten Schritte zum Aufbau der grenzüberschreitenden Biobank für Knochenmark-Stammzellen ab. Mit dabei ist Anke Spoorendonk, schleswig-holsteinische Europaministerin a.D., die für den Projektbeirat gewonnen werden konnte.
Die Industrie- und Handelskammer unterstützt das Projekt, denn: „auch die regionale Wirtschaft kann davon profitieren, allen voran die Life-Science-Branche“, sagt Geschäftsführer Stefan Wesemann. „Die Unternehmen können die Stammzellprodukte für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten nutzen oder neue Produkte herstellen“, so Wesemann weiter.
Projektpartner Kai Diercks von der soventec GmbH, dem international tätigen Software-Unternehmen ergänzt: „Wir freuen uns sehr, mit unseren IT-Lösungen die Entwicklung dieses vielversprechenden stammzellbasierten Heilungsprozesses in Dokumentation und Logistik unterstützen zu können.“

BONEBANK auf der Global Biobank Week 2017

Die Global Biobank Week fand dieses Jahr in Stockholm unter dem Motto “Towards Harmony in Biobanking” statt. Die Projektpartner von BONEBANK hatten hier die Möglichkeit, sich mit einer Posterpräsentation „Cross-border biobanking: The German-Danish Interreg project BONEBANK“ dem internationalen Fachpublikum vorzustellen.
Die Partner nutzen die Konferenz, um sich mit anderen Biobankern und Stammzellforschern auszutauschen: „Großes Interesse erweckte bei allen die Tatsache, dass wir Material nutzen, das bei Routineoperationen als ‚Abfall‘ verworfen wird. Gerade Biobankern, die auf die Konservierung von menschlichem Gewebe spezialisiert sind, tut diese Verschwendung besonders weh“, sagt Christina Bober von soventec GmbH.
Das Programm der Konferenz bot viele Themen, die für die weitere Arbeit der BONEBANK-Projektpartner von großer Relevanz sind wie z. B. die IT-Verknüpfung verschiedener Biobank-Standorte. Experten auf diesem Gebiet referierten über ethische und rechtliche Grundlagen – auch bei Standorten in verschiedenen Ländern.

BMBF investiert 14,4 Millionen Euro in deutsche Biobanken

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert deutsche Biobanken mit 14,4 Millionen Euro. Biobanken bieten ein hohes Potenzial für eine innovative Gesundheitsförderung. Durch Biobanken können bedeutende Proben- und Datenspeicher für die Erforschung von Krankheiten aufgebaut werden. Auch das Interdisziplinäre Centrum für Biobanking-Lübeck (ICB-L) mit Prof. Jens K. Habermann wird durch das BMBF gefördert. Das ICB-L ist am BONEBANK-Projekt beteiligt. | zur Pressemitteilung

Chirurgen interessieren sich für innovatives Projekt

Auf dem 134. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie waren unsere Projektpartner vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck und von der Life Science Nord Management GmbH mit einem Stand vertreten. Prof. Arndt-Peter Schulz, Lina Nießen, Wiebke Zweig, Dr. Anna Struck und Dr. Gerhard Heinrichs freuen sich über das rege Interesse der Kongressteilnehmer.

Eröffnungskonferenz zu Stammzellenforschung

Im September 2016 führten wir unsere Eröffnungskonferenz mit dem Titel “Stem cells for bone regeneration: State-of-the-art research and solutions” in Odense, Dänemark durch. Es war ein fruchtbares Ereignis mit vielen inspirierenden Fakten und Ideen für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Stammzellen.

 

zum Programm (PDF)

"Business and Science: Two worlds. One idea."

Die Fehmarnbelt Tage 2016 stellten die Frage in den Fokus, wie Wirtschaft und Forschung zusammen passen. Unser Projektpartner Nils Reimers von Stryker beschrieb die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft mit dem BONEBANK-Projekt als Best-Practice-Beispiel.

Stammzellen werden entnommen

Im Juli 2016 haben wir mit der Entnahme von Knochenstammzellen, die wir für eine erste Pre-Study nutzen, gestartet. Projektpartnerin Lina Nießen schaut sich an, wie es läuft.